Kinder-Bücher

Hintergrundbild

Näpfli – das rote Blutkörperchen

Smolik, Hans-Wilhelm

Genial. Wie gerne hätte ich das früher im Biologie-Unterricht gehört oder gelesen anstelle von trockener Theorie.

(R.K.)

Kindgerecht und sehr anschaulich lässt der Autor ein rotes Blutkörperchen von seiner Reise durch den Körper des Menschen erzählen.

Die kurzen Kapitel haben Titel wie „Näpfli lernt das Herz kennen“, „Das Klagelied der Zähne“, „Plink und Näpfli besuchen die Niere“, „Näpfli begegnet im Auge dem Sonnenstrahl“.

Kinder und auch Erwachsene werden staunen über die Naturwunder in unserem Körper. Dabei wird dem Leser bewusst, welche Verantwortung er für seinen Körper hat, den er oft vernachlässigt. Das spornt an, ab sofort für mehr Bewegung, frische Luft und Flüssigkeitszufuhr zu sorgen sowie weniger und dafür das Richtige zu essen.

2,5 Millionen Exemplare dieser Broschüre wurden bisher an Krankenkassen-Mitglieder, Schulen und sonstige Bildungseinrichtungen verschenkt oder verteilt.

Ab 10 Jahren

(GK)

Im Vorwort zur 14. Auflage schreibt Professor Birgitt Liss:

„Ich   erinnere mich noch recht genau an meine erste Begegnung mit Näpfli,  die schon um die 30 Jahre her ist. Mein großer Bruder brachte das Büchlein aus der Schule mit und ich habe es von da an wieder und wieder verschlungen und so die Abenteuer des kleinen Blutkörperchens – und damit die Funktionsweise des menschlichen Körpers – mehr und mehr verstanden…
So spannend und teilweise so unglaublich erschienen mir die vielen Abenteuer, die Näpfli im menschlichen Körper erlebte, dass ich immer mehr über all diese Vorgänge wissen wollte, die uns ermöglichen, zu atmen, zu sehen, zu hören, zu fühlen, zu denken und noch so vieles mehr.
… Und heute  bin ich  selbst der Professor für Physiologie [Lehre der Lebensvorgänge in den Zellen, Geweben und Organen] …,  gebe mein Wissen  und meine Begeisterung über die Funktionsweise des menschlichen Körpers, welche das kleine Näpfli einst bei mir geweckt hat, tagtäglich an Studierende und auch Schüler weiter.

Anton Knusperzahn, der Feldhamster

Smolik-Pfeifer, Sabine

Ein herzerwärmendes, lehrreiches und gleichzeitig wehmütig stimmendes Buch, da der Feldhamster zu den stark gefährdeten Tierarten zählt.

Neben den Erzählungen aus dem Jahreslauf beinhaltet das Buch viele wunderschöne Bilder, außerdem humorvolle Gedichte und im Anhang ein Feldhamster-Lexikon mit Sachinformationen.

Für Kinder, Erwachsene und generell alle Tierfreunde sehr empfehlenswert.

(R.K.)


Aus dem Buch ein Bild von Manfred Sattler

 

Neben mir Bekanntem gibt es so viel Neues über diese kleinen Tierchen in diesem bildhübschen Büchlein zu erfahren! Ein wunderschönes Geschenk.

(S.K.)

Wasser, Wind und Wolken

Smolik, Hans-Wilhelm

Mit wunderschöner Sprache und achtsamen Blick werden in diesem Buch die großen Kreisläufe und Zusammenhänge des Lebens gezeichnet, so einfach und bildhaft, dass Kinder sie mühelos begreifen und Erwachsene wieder staunen können, über die großartige Schöpfung und Ordnung und die feinen, ineinandergreifenden Kräfte in der Natur, in der wir Menschen uns allzu oft nur als egoistische Störenfriede betätigen.

Wir reisen in diesen Geschichten mit Plink, dem Wassertropfen, durch den Himmel und die Meere, durch das Erdreich, durch die Pflanzen, Tiere und Menschen, wieder hinauf in die Wolken.

Wacker, den Wackerstein, begleiten wir, wie er krachend und tosend durch eine Klamm poltert, wie er geschliffen und  gehobelt wird in der „Schleifmühle und Steinhobelbank“ des Bergbaches, der Flüsse und Ströme, bis er wendig und geschmeidig zu seinem Ursprung zurückkehrt, dem blauen Meer. Hier treffen sich, zu Sand zerrieben und mit all ihren Erfahrungen beladen, die Steine aus allen Ecken der Welt, um neue Gebirge aufzubauen, die vielleicht in Jahrmillionen wieder aus dem Wasser aufragen werden.

So erfahren wir in diesen Erzählungen, die H.W. Smolik „Das große Räderwerk Gottes“ nennt, dass es die Anderen braucht, das Zusammenwirken, und dass man in Bewegung bleiben muss, ein „Weltenwanderer“ sein, wie der Wassertropfen und der Stein, und dass die Welt schön ist:

… Aus einem Bach waren wir Wassertropfen ein Fluss und endlich ein gewaltiger Strom geworden. Und nun dauerte es auch nicht mehr lange, und wir landeten im Meer. Hier trieben wir uns lange umher und hüteten uns wohl, in die tieferen Strömungen zu geraten. Wir wollten immer weiterwandern, wollten Wolken werden!

Ja, aufsteigen wollten wir, in den Himmel hinaufklettern, die Erdenschwere überwinden und durch die Lüfte segeln! Und deshalb blieben wir schön in der obersten Meeresschicht, im sogenannten Oberflächenwasser, das von der Sonne gut durchstrahlt und erwärmt wurde. Und die Sonne meinte es auch gut, sie glühte, gleißte und strahlte, dass das Meer wie eine Riesensilberschale erglänzte.

„Mir wird schon ganz leicht und luftig zumute!“ sagte mein Freund Plitsch. „Und mir ist es, als ob ich bereits schwebe!“ rief mein Freund Platsch und strahlte über alle Backen.

Pang und Pong aber hatten bereits ihre Regentropfengestalt verloren und stiegen stracks in den Himmel empor.

O ja, die Sonne zog uns mit Macht …

1965 erschienen und nur noch mit Forschergeist antiquarisch zu erwerben, ist dies das Buch meiner Kindheit. Ich erinnere mich noch gut, wie ich zuhörend auf Reisen gegangen bin, mit einem Wassertropfen und einem Stein.

Ab 7 Jahren

 (BPH)

Sehr lehrreich, da der Leser ständig mitfühlt und mitfiebert, was ein einzelner Wassertropfen erlebt.
An wenigen Stellen ist es zu „vermenschlicht“ dargestellt, wenn zum Beispiel der Sturm „Rachepläne“ hat oder „vernichten“ möchte. Solches können vorlesende oder begleitende Eltern mit wenigen Worten richtigstellen.

Die Buchabschnitte „Mutter Feldhecke“ oder „Als der große Wald starb“ sind Warnungen, wie der Mensch die Natur zerstört.

(R.K.)

Momo

Ende, Michael

„Momo“ darf auf keinen Fall fehlen bei Ihren Buchempfehlungen, finde ich. Es ist mein Lieblingsbuch, und ich verschenkte es oft und nicht nur an Kinder. Im Hier und Jetzt sein, zuhören, dem Augenblick Tiefe geben, Freundschaft und Treue schenken…
In unserer schnellen, oberflächlichen, digital befeuerten Zeit ein wichtiges Buch.   

Deshalb war die kleine Momo auch so eine große Gefahr für die grauen Herren, die Zeiträuber. Sie konnte wunderbar zuhören:

„Sie konnte so zuhören, dass dummen Leuten plötzlich sehr gescheite Gedanken kamen. Nicht etwa, weil sie etwas sagte oder fragte, was den anderen auf solche Gedanken brachte, nein, sie saß nur da und hörte einfach zu, mit aller Aufmerksamkeit und aller Anteilnahme. Dabei schaute sie den anderen mit ihren großen, dunklen Augen an, und der Betreffende fühlte, wie in ihm Gedanken auftauchten, von denen er nie geahnt hatte, dass sie in ihm steckten.“

Ab 9 bis 99 Jahren
(besonders für Erwachsene von Aktualität)

(BPH)

Sams Wal

Scholes, Katherine

Originaltitel: The Boy and the Whale

Der junge Sam und sein Hund gehen in den Dünen und am einsamen Meeresstrand, da entdecken sie einen gestrandeten Wal, der … noch atmet! Aber wie ihn wieder in sein Element Wasser ziehen? Zwar ist es nur ein kleiner Wal, aber dennoch zu groß und viel zu schwer für Sam alleine.

Sam muss Mittel und Wege finden, um seinen Schützling vor den brennenden Sonnenstrahlen und dem Austrocknen ohne Wasser zu retten, vor allem aber vor zwei fanatischen Trophäensammlern, die auf die Zähne des noch lebenden Wals gieren.

Eine spannende Kurzerzählung, in der die Leser das Leiden des Wals, das Hoffen, Bangen, Helfenwollen des Jungen spüren können.
Ab 10 Jahren

(G.K.)

Milon und der Löwe

Streit, Jakob

Der griechische Jüngling Milon wird als Sklave verkauft und weiter verkauft, muss dabei für verschiedene römische Eigner als Lastenträger, Matrose auf Segelschiffen, Schäfer, Hausdiener arbeiten.
Der Leser erlebt die Akropolis in Athen, den Vulkan-Ausbruch mit dem Untergang Pompejis, stürmische Segelschifffahrten auf dem Mittelmeer, Kampf als Gladiator in der Arena vor dem römischen Kaiser.

Milons guter Charakter, seine Hilfsbereitschaft und Lauterkeit sowie die Art, wie er beim Schafehüten einem Löwen begegnet und diesem hilft, wenden nach und nach sein Schicksal. Aus eigener Kraft wird aus dem Sklaven ein freier Mensch.
Als er die ersten Christen trifft, beeindruckt ihn deren vorbildliche Art zu leben. Nach und nach erkennt der junge Mann, dass er in der Lehre Jesu das finden kann, wonach er unbewusst sich sehnte.

Aus der Sicht eines Gleichaltrigen geschildert ist das Buch sehr geeignet für Kinder und Jugendliche. Besonders eindrucksvoll und auch glaubwürdig beschrieben sind die Begegnungen und das Verhältnis zwischen dem Jungen und dem Löwen.
Ab 12 Jahren

(Pu)

Ein sehr besonderes Buch, dass ich uneingeschränkt empfehlen kann. Besonders zur Weihnachtszeit. Es wird erzählt vor dem geschichtlichen Hintergrund des frühen Christentums.

(BPH)

 

Der Brief für den König

Dragt, Tonke

In der Nacht bevor der sechzehnjährige Tiuri den Ritterschlag erhalten soll, bittet ein Fremder ihn um Hilfe, in einer Angelegenheit um Leben oder Tod. Tiuri soll unauffällig eine geheime Botschaft dem König des Nachbarreiches überbringen.

Eine schwierige Aufgabe, denn auf dem Weg dorthin lauern feindliche Spione und Reiter, die das mit Habgier, List und Heimtücke verhindern wollen.

So wird Tiuris Reise zu einem heldenhaften Kampf voller Ritterlichkeit, Hilfsbereitschaft, Treue und mutigen Durchhaltevermögen.

Zwar erhalten der Jüngling Tiuri und sein vierzehnjähriger Freund Piak unterwegs auch Hilfe von edelgesinnten Rittern, Mönchen, Bauern, aber meistens sind die beiden Jungen allein auf sich gestellt, müssen klug, tapfer und selbstlos sich ihrer Haut wehren.

Die Autorin versteht es, die Spannung von der ersten bis zur letzten Seite zu halten. Leicht liest sich dieses Buch in seiner einfachen, schönen Sprache. Ein Lob den Übersetzern aus dem Niederländischen ins Deutsche.

Nicht allein geeignet für 12- bis 18-jährige Leser, sondern ein Buch für jedes Alter, weil es begeisternd geschrieben ist und gute Gedanken weckt.

 (Pu)

 

Als Frau hätte ich nie gedacht, dass ich ein Ritter-Buch so packend und gut finde, dass ich nicht aufhören wollte zu lesen.

 (R.K.)

P.S. Vor dem Ritterschlag durch ihren König hatten sich die angehenden Jung-Ritter in der Nacht zuvor schweigend vor dem Altar vorzubereiten auf das Gelübde, welches jeder Ritter sprechen und befolgen musste:

Ich gelobe,
Euch und all Euren Untertanen als Ritter treu zu dienen und jedem zu helfen, der meine Hilfe erfleht.

 

Ich gelobe,
mein Schwert nur für das Gute und gegen das Böse einzusetzen und all jene mit meinem Schild zu schützen, die schwächer sind als ich.

Der geheime Garten

Hodgson Burnett, Frances

Ab 10 Jahre.

Ein Buch, das ich als Kind sehr gerne las und immer noch gerne lese.

Mary ist ein kränkliches, von Dienern verzogenes Mädchen reicher Eltern. Als sowohl Eltern als auch Diener sterben, kommt Mary zu ihrem Onkel und Vormund. Viel draußen in der Natur wird Marys Wesen immer freundlicher, ihre Gesundheit besser.

Auf dem Landgut lebt auch das schwerkranke Kind ihres Onkels. Er und Mary freunden sich an und … es geschieht Wunderliches.

Mehr erzähle ich nicht, muss man selber lesen!

(R.K.)

Mary, eine Waise aus Indien, kommt in das düstere Herrenhaus ihres Onkels nach England. Anfänglich fällt es dem verzogenen Mädchen schwer, sich an die völlig fremden Gegebenheiten zu gewöhnen, doch ein junges Dienstmädchen findet mit seiner frischen, natürlichen Art schließlich sein Vertrauen. Zunehmend entwickelt das kränkliche und missmutige Kind  Eigenverantwortung und Entdeckerfreude. Das alte Schloss birgt spannende Geheimnisse, und in den weitläufigen Parkanlagen findet Mary Beschäftigung und Erholung. Bald schließt sie ganz besondere Freundschaften.

Mit dem Fund eines alten Schlüssels beginnt eine zauberhafte Geschichte….

Ich habe dieses lesenswerte Buch zwar erst als Erwachsene kennengelernt, aber ich glaube, es hätte mich als etwa 11-Jährige auch begeistert.

(MW)

Pünktchen und Anton

Kästner, Erich

Ab 12 Jahre.
Luise (= Pünktchen) ist ein forsches, sehr selbständiges, mutiges Mädchen. Ab und zu ist sie zu forsch = frech!
Pünktchen ist aus einer sehr wohlhabenden Familie und hilft ihrem Freund Anton, der es wegen seiner kranken, arbeitsunfähigen Mutter finanziell sehr schwer hat.

Erich Kästner schreibt sehr lebendig, frisch und gibt einiges zum Nachdenken mit auf den Weg.

(R.K.)

Ilka und Alamani

Rosenberg, Klara

Jugendbuch ab ca. 14 Jahren

Ilka, die Häuptlingstochter eines Stammes in Brasilien, wirkt durch ihre Fröhlichkeit und Tatkraft als Vorbild. In ihren stillen Stunden sieht und hört sie „die grüne Lichte“, eine Wassernixe, die Ilka singen lernt und sie in einer schwierigen Situation berät. Voller Vertrauen macht sich Ilka zusammen mit ihrer Schwester auf eine Reise ins Ungewisse.
In diesem abenteuerlichen Buch wird nicht nur eine Liebe zweier junger Menschen mit edler Gesinnung erzählt. Es geht auch um die Liebe zu den Wesen der Natur und den daraus wachsenden Hilfen für die Menschen.

Das Büchlein eignet sich insbesondere für Jugendliche, die nicht gerne dicke Bücher lesen. Es ist dünn und in kleine, übersichtliche Abschnitte eingeteilt.

(AS)

Nils Holgersson

Lagerlöf, Selma

Ab etwa 7 Jahren

Nils Holgersson lebt auf einem Bauernhof. Seine Eltern und die Tiere leiden unter dem ungezogenen Jungen, der sich einen Spaß daraus macht, andere zu ärgern und zu quälen. Als er seine bösen Streiche auch mit einem „Hauswichtel“ treibt, verwandelt ihn dieser in einen Däumling. Nun steht Nils selbst auf der Seite der Hilfsbedürftigen. Hilfe aber wird ihm durch die Abneigung, die er durch seine Taten auf sich gezogen hatte, von den Hoftieren nicht zu teil.

In seiner Verzweiflung schließt sich Nils den Wildgänsen an. Auf seiner abenteuerlichen Reise wird er durch harte Entbehrung auf die Probe gestellt und wandelt sich dadurch langsam (aber gründlich) zum Guten.

Das Buch leistet einen Beitrag, dem Kind das Gesetz von „Säen und Ernten“ zu vermitteln. Es lernt dabei, wie nur durch die Hilfsbereitschaft und Liebe gegenüber allen Lebewesen eigenes Glück und Freude entstehen kann.

(AS)

Julie von den Wölfen

George, Jean Craighead

Originaltitel: Julie of the Wolves

Ein Eskimomädchen flieht in die Wildnis, weil sie zwangsverheiratet wird. Um zu überleben, muss sie versuchen, sich einem Wolfsrudel anzuschließen. Und um aufgenommen zu werden, beobachtet sie tagelang die Wölfe, um deren Verhalten zu lernen.

Vor allem Tierfreunde werden dieses Buch gerne lesen.

(R.K.)

Der Komet von Samos (Das Leben des Pythagoras)

Vos-Dahmen von Buchholz, Tonny

Ab etwa 12 Jahren

Der Weise und Wissenschaftler Pythagoras, so wie er von Menschen seiner Umgebung wahrgenommen wird: von seinen Eltern, von einem jungen Fischer, von der Königstochter, von Freunden und Feinden. Fast bis zu seinem sechzigsten Lebensjahr lernt er bei anderen oder ist in Gefangenschaft, bevor Pythagroas in seine eigenen Schulen einladen kann, wo er bis weit über das neunzigste Lebensjahr unterrichtet: Mathematik, Geometrie, Naturkunde, Sternenkunde, Heilkunde, Philosophie und Musik.

Vom Lehrsatz des Pythagoras hören wir in der Schule gehört, aber dieser Mann hat viel mehr gefunden und geleistet als allein geometrische Gesetzmäßigkeiten.

Fein geschildert wird auch die Liebe des jungen Fischers zur Tochter des Königs Polykrates.

Polykrates, dem das irdische Glück jahrzehntelang hold scheint, ist nicht bereit, von seinen falschen Wegen abzulassen. Gewarnt, will er die Götter und das Schicksal durch ein Opfer besänftigen, aber er muss letztlich ernten, was er gesät hat.

Ein leicht zu lesendes Jugendbuch, nicht besonders tiefgehend, aber keineswegs oberflächlich.

(GK)

Der Stern der Cherokee

Carter, Forrest

Originaltitel: The Education of Little Tree

Ein fünfjähriger Indianerjunge wird nach dem Tod seiner Eltern von den Großeltern erzogen. Er lernt nicht allein Lesen und Schreiben, sondern vor allem Liebe zur Natur kennen sowie vieles, was wirklich wert hat.

Schlicht geschrieben, berührt das Herz. Für Jungen und Mädchen ab etwa 12 Jahren.

(R.K.)

Heidi

Spyri, Johanna

Das Waisenkind Heidi erlebt bei seinem Großvater auf der Alm die Verbundenheit mit der Natur. Dann aber ändert sich die Situation, das Kind wird dem gesunden Umfeld gewaltsam entzogen. Es gerät in eine tiefe, innere Not. Heidi lernt durch die Großmutter im fremdem Haus in der Großstadt, sein Herz zum Höchsten zu führen und IHN um Kraft und Hilfe zu bitten. Später erkennt es, dass wir Menschen nur kurzsichtige Wünsche und Pläne haben, die Pläne des Lebens aber weiser sind.

Dieses Buch ist sehr einfach und natürlich geschrieben, es zwingt nichts auf. Trotzdem führt es weiter als nur in das Irdische.

Unbedingt in der ungekürzten Original-Fassung lesen!

Für Mädchen und Jungen ab etwa 8 Jahren.

(AS)

Der „Geschmack“ hat sich gewandelt. In den Neuauflagen ist oft viel Wesentliches geändert, dass aus dem „Tiefgang“ nur Oberflächlichkeit geworden ist. Es ist dann zwar noch eine nette Geschichte, aber das Wesentliche fehlt – ohne, dass man es merkt, wenn man das Buch nicht vorher in seiner alten Fassung gelesen hat.

Auch bei „Heidi“ habe ich von primitiv bis wundervoll alles gelesen. Ich hatte mir auf dem Flohmarkt verschiedene Exemplare gekauft …

(RM)


Weitere Kinderbuch-Empfehlungen sind in Bearbeitung und werden hier in Kürze erscheinen.