Ist es QUÄLEREI FÜR DIE TIERE, sie im Hause zu halten?

Gewiss, es gibt Fälle, wo es für unsere Freunde zu einer Quälerei wird, Haustier zu sein. Zum Beispiel bei Oma Übergewicht, die ihren armen Fiffi mit Süßigkeiten überfüttert, weil er ihr „doch so leid tut“. (Soll Fiffi etwa genau so schwer werden wie sein Frauchen?) Vor lauter „Tierliebe“ wird vergessen, was für das Tier das Rechte ist. Dabei ist dies für uns doch so leicht; wir können uns mit Hilfe von hunderten von Büchern informieren, was artgerecht für unseren Freund ist.

Es gibt Hinweise, dass Menschen schon in frühesten Zeiten Tiere um sich herum hielten: zum Bewache von haus, Frau und Kindern, zum Schützen des Getreidevorrats gegen Ungeziefer, zur Produktion von Fleisch, Milch, Eiern, Federn. Es gab auch immer schon Personen, die Tiere hielten, einzig um sie in der Nähe zu haben.

Um den Wert der Tierhaltung richtig einzuschätzen, beobachten wir einmal die guten Einflüsse auf Stimmung und Gemüt von kranken und einsamen Menschen, die Tiere allein schon durch ihre Anwesenheit bewirken können. Oder beobachten wir Kinder, die zusammen mit Tieren aufwachsen.

Also: Haustiere halten? Ja, aber bitte mit echter Liebe!